In diesem Artikel wird untersucht, was die Kombination von primär quantitativ angelegten Instrumenten der Korpusanalyse wie a priori definierten Schlüsselbegriffsverzeichnissen und Keywordslisten sowie qualitativer Analyse der Konkordanzbelege in einem frühen Stadium der vorzunehmenden Diskursanalyse zu leisten vermag, um fundierte Orientierungshypothesen aufzustellen, was das Erfassen von Diskursmerkmalen und für einen Sprach- und Kulturvergleich relevanten Elementen angeht. Diese Aspekte werden anhand eigens gebildeter vergleichbarer Korpora des deutschen und italienischen Energiewendediskurses erörtert.